Jürgen Kasek

eratischer Eskapismus

"Erneuerbar oder Einweg- für den Strom der Zukunft- die grüne Energiereihe"

Mit der Filmvorführung „Heimat auf Zeit“ startet offiziell die grüne Energiereihe unter dem Motto Erneuerbar- oder Einweg- für den Strom der Zukunft.

„Wir wollen mit der Energiereihe, die federführend vom Arbeitskreis Umwelt- und Klimaschutz erarbeitet wurde, einen wichtigen Beitrag zur Diskussion um eine zukunftsfähige Energieversorgung liefern“, so Jürgen Kasek Vorstandssprecher des Kreisverbandes. Dazu werden die unterschiedlichen Möglichkeiten der Energieversorgung in verschiedenen Veranstaltungen beleuchtet.

So gehören zur Energiereihe eine komplette Filmreihe, die mit dem Film „Heimat auf Zeit“ begonnen wird und weitere Filme kostenfrei präsentiert, sowie Bildungsseminare zum Thema Braunkohle und Atomkraft, eine lokale Klimakonferenz zum Thema „Energie“ , sowie eine Klimaradtour und eine Ausstellung im Mai die sich mit dem Klimawandel auseinandersetzt.

Alle Termine:

Jeden zweiten Mittwoch im Monat ab 19 Uhr in der Geschäftsstelle, Hohe Straße 58, Treffen des AK Umwelt- und Klimaschutz

Filmreihe: jeweils im Café Knicklicht, Dresdner Straße 79, Leipzig, kostenlos

17.02.11 Heimat auf Zeit

24.03.11 Uranium – is it a country

21.04.11 Das Schönauer Gefühl, in Kooperation mit Monika Lazar (MdB)

19.05.11 There Once Was an Island: Te Henua e Nnoho in Kooperation mit Gisela Kallenbach (MdL)

Veranstaltungen:

29.03. lokale Klimakonferenz: Leipziger Klima: Energetisch korrekt in die Zukunft?, 17- 21 Uhr, Aula der alten Nikolaischule

Panel 1:  „Kommunale Energieversorgung der Zukunft“

Panel 2: „Energetische Gebäudesanierung - was geht in Leipzig?“

Eine Veranstaltung Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Fraktion im sächsischen Landtag

Weitere Informationen unter: http://www.gruene-fraktion-sachsen.de/

06.04.2011 „Braune Kohle“ Seminar zum Thema Braunkohleverstromung 18-21 Uhr, Raum S204  in der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät

04.- 05. 06.2011  jeweils 14- 17 Uhr Café im Haus der Demokratie, Vorträge zum Thema Atomkraft vom BÜNDNIS gegen ATOMKRAFT Leipzig, ,

Informationen unter: www.antiatom.wordpress.com

Besonderheiten:

26.04.  Gedenktag 25. Jahre Tschernobyl

09.05.- 27.05. Ausstellung „Klimawandel in Sachsen“ Foyer der Mensa am Park, Universitätsstraße in Kooperation mit dem STURA Referat Umwelt

15.05. Klimaradtour der Klima- Allianz Leipzig, Abfahrt 11 Uhr Marktplatz, www.klima-allianz-leipzig.de

29. Mai 2011 Ökofete des Ökolöwen www.oekofete.de

(download)

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Wir haben nichts vergessen - der Castor rollt nicht ohne uns Aufruf für die Demonstration am 12.02. in Halle

Wir, das Bündnis gegen Atomkraft Leipzig, haben 2010 mobilisiert, wir haben  protestiert und haben Informationen weitergeleitet. Egal ob es im Sommer die Demonstrationen in Berlin waren, die Einsätze in Gorleben oder das Ausharren im eisigen Winter an der Strecke während des ersten Castor-Transports nach Lubmin, stets waren Menschen aus Leipzig mit dabei, um deutlich zu machen, dass es mit uns keinen Strom aus Atomkraft geben darf.

Nun, im Frühjahr 2011, hat sich die Situation nicht verändert. Obwohl der sächsische Atommüll bis auf weiteres nicht abgeschoben werden darf und die ersten Klagen gegen die Verlängerung der Endlaufzeiten beim Bundesverfassungsgericht anhängig sind, soll der nächste Castor-Transport rollen. Der nächste Transport nach Lubmin ist angedacht. Eine mögliche Transport-Strecke führt dabei auch durch Halle.

Transportiert werden sollen 5 Castorbehälter aus der stillgelegten Wiederaufbereitungsanlage in Karlsruhe. Diese beinhalten, mehr als 16 Kilogramm Plutonium und 500 Kilogramm Uran in 60.000 l Salpetersäure aufgelöst. Dies entspricht einer Strahlung von einer Trillion Becquerel, was  ungefähr der Hälfte der in Tschernobyl freigesetzten Radioaktivität entspricht.

Bis mindestens 2080 soll der Atommüll laut Betreiber im „Zwischenlager“ bei Lubmin verbleiben – das ist länger als ein Menschenleben. Möglichkeiten der Endlagerung existieren weltweit nicht. Und doch hat die Bundesregierung beschlossen, die Atomkraftwerke weiter laufen zu lassen und den radioaktiven Müllberg sogar noch zu vergrößern. Der hochgefährliche Müll wird auch weiterhin ohne Sinn durch die Gegend gefahren,­ unter Inkaufnahme der Gefährdung von Menschenleben. Es gibt kein sicheres Endlager, es gibt kein sicheres Zwischenlager, sicher ist und bleibt einzig und allein das Risiko.

Dagegen wehren wir uns, geben das Versprechen ab, nicht zu ruhen, bis diese Transporte gestoppt werden und die Verlängerung der Endlaufzeiten der Atomkraftwerke revidiert wird. Wir haben nicht vergessen, wie diese Bundesregierung für die Zementierung der Energie-Oligopole unsere Zukunft verkauft hat.

Am kommenden Sonnabend werden wir wieder auf die Straße gehen, werden unsere Stimme und unsere Meinung artikulieren. Wir geben nicht auf.

Kommt mit uns am 12.02. nach Halle und macht mit uns zusammen deutlich, dass der Wahnsinn ein Ende haben muss.

Treffpunkt für die Fahrt aus Leipzig: 9:45 am Infopunkt im Hbf

Bündnis gegen Atomkraft Leipzig, Leipzig 08.02.2011

Unterstützer des Bündnisses: Ökolöwe, Attac Leipzig, Klima-Allianz Leipzig, B.U.N.D. Leipzig, Naturschutzbund Leipzig, BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN Leipzig, DIE LINKE Leipzig, SPD Leipzig, Jusos Leipzig, Grüne Jugend Leipzig, Linksjugend Leipzig, linxxnet Leipzig

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Bündnis gegen Atomkraft Leipzig: "Strahlentanz am Zwischenlager - Keine ruhige Minute im Winterchaos"

Das Bündnis gegen Atomkraft Leipzig kündigt für heute 16:30 einen sogenannten Strahlentanz am Zwischenlager in Leipzig auf dem Richard-Wagner-Platz an. Ab 16:30 wird dort eine Sambagruppe südamerikanische Rhythmen spielen und damit mittels Klang und Kunst auf die ungelöste Atommüllfrage hinweisen.

Von der Unterschreibung der Atomgesetze durch den Bundespräsidenten zeigte sich das Bündnis hingegen enttäuscht, die Motivation sei dadurch aber ungebrochen.

„Wenn wir ehrlich sind, sind wir schon ein wenig traurig, dass der Bundespräsident die Gesetze unterzeichnet hat, auch wenn wir es eigentlich nicht anders erwartet haben“, zeigte sich Sandra Post vom Bündnis nur minimal konsterniert. „Dennoch werden wir unverdrossen weiter Protest anmelden und auf die vielen ungelösten Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Atommüll hinweisen.“

 „Der Bundespräsident hat zwar nur eine eingeschränkte Prüfungskompetenz bei der Ausfertigung von Gesetzen, die auf wesentliche Fehler beschränkt ist, beim Atomgesetz liegt aber ein solcher evidenter Fehler vor“; erklärte der Leipziger Rechtsanwalt Jürgen Kasek, der den BUND im Bündnis vertritt, die Rechtslage. „Wenn selbst der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, der selber CDU-Mitglied ist, zum Schluss kommt, dass die Länder beim Atomgesetz zwingend hätten beteiligt werden müssen, hätte das dem Juristen Wulff auffallen müssen.“

„Es ist bedauerlich, dass wieder einmal das Bundesverfassungsgericht die Bundesregierung in ihre Schranken weisen muss, das lässt begründete Zweifel an der Kompetenz der Regierung wachsen“, sekundierte Mike Nagler von Attac.

Von der Idee, die verschiedentlich diskutiert wird, den Leipziger City-Tunnel bis zu dessen Fertigstellung zumindest temporär als Zwischenlager zu nutzen um den sächsischen Atommüll kostensparend einzulagern, hält das Bündnis nichts. Die sächsische Landesregierung wird aufgefordert, von diesem gefährlichen Blödsinn Abstand zu nehmen.

Alexander John von der Klima-Allianz Leipzig kündigte für das Bündnis weitere Aktionen an. Bereits am Sonnabend werde eine Abordnung des Leipziger Bündnisses nach Greifswald aufbrechen, um dort die Proteste mit zu unterstützen. Weitere Aktionen in Leipzig sollen am Montag und am kommenden Donnerstag folgen.

„Schwerpunkt unserer Arbeit ist nach Absage des sächsischen Castortransports der Transport von Cadarache nach Lubmin. Wie unsere Recherchen ergeben haben, soll der Transport nächste Woche durch Sachsen-Anhalt geführt werden, möglicherweise auch durch Halle.“, so Alexander John.

Man werde das Geschehen weiter im Auge behalten.

Weitere Informationen: www.antiatom.wordpress.com

Koordinatoren: Jürgen Kasek, Mike Nagler; Alexander John, Sandra Post

Unterstützer: Ökolöwe, Attac Leipzig, Klima-Allianz Leipzig, B.U.N.D. Leipzig, Naturschutzbund Leipzig, BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN Leipzig, DIE LINKE Leipzig, SPD Leipzig, Jusos Leipzig, Grüne Jugend Leipzig, Linksjugend Leipzig, linxxnet Leipzig

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BÜNDNIS GEGEN ATOMKRAFT LEIPZIG : zum Nikolaus ein Zwischenlager

„Schwarz- Gelb gefährdet ihre Gesundheit oder zum Nikolaus ein Zwischenlager“

AtomkraftgegnerInnen in rund 50 deutschen Städten haben vielfältigen Protest gegen die geplanten Castor-Transporte angekündigt. Als Auftakt wollen am kommenden Nikolaus-Montag, den 6.12.2010, mehrere Tausend MontagsspaziergängerInnen unter dem Motto „Atommülltransporte? Non! Njet! NiX da!“ auf die Straße gehen.

In Leipzig werden Aktivisten des Bündnisses gegen Atomkraft ein Zwischenlager auf dem Richard-Wagner-Platz errichten. Abgesperrt durch einen Bauzaun befinden sich mehr als ein Dutzend kontaminierter Atommüllfässer in dem ausgewiesenen Sperrbereich. Mit dieser Aktion will das Bündnis auf die ungeklärte Endlagerfrage des Atommülls aufmerksam machen und gleichzeitig auf die weiteren Castor-Transporte hinweisen.

Nach dem öffentlichkeitswirksamen Gorleben-Castor sollen ohne großes Aufsehen schon Mitte Dezember zwei weitere Castor-Transporte quer durch Deutschland rollen. Sowohl der Transport aus dem südfranzösischen Cadarache ins vorpommersche Lubmin bei Greifswald, als auch der Transport von Ahaus ins russische Majak, sind für den 17. Dezember angesetzt.

„Mit uns wird es keine Castor-Transporte in 'stiller Nacht' geben. Wir wollen den Transporten zu trauriger Popularität verhelfen, damit die ständigen Gefahren von Atomtechnologien nicht in Vergessenheit geraten.“ kommentiert Sandra Post vom Bündnis den Hintergrund der Aktion.

Insbesondere der Transport ehemals sächsischen Atommülls ins russische Majak wird vom Bündnis hart kritisiert.

„Man darf nicht vergessen, dass Majak zu den am stärksten belasteten Gegenden der Welt gehört. Dass ausgerechnet dorthin deutscher Atommüll, der ursprünglich aus Rossendorf stammt, verbracht werden soll, zeigt die ganze Zynik, mit der die Regierung arbeitet“, so Mike Nagler, der ATTAC im Bündnis vertritt.

„Die sächsische Staatsregierung hat de facto eingeräumt, dass der Transport nach Majak vor allen Dingen aus Kostengründen stattfindet. Statt sich also ernsthaft und intensiv dem Problem in Deutschland zu widmen, wird der Müll internationalisiert - mit dramatischen Folgen für die Umwelt“, so Jürgen Kasek vom BUND. Dass die Transporte nach deutschem Recht zudem rechtswidrig seien, passe insgesamt ins Bild.

Insgesamt geht es den bundesweit vernetzten Montagsaktiven auch um die Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke und Lobbypolitik. „Als Umweltschützer blockieren wir den Kurs der schwarz-gelben Regierung und wenden uns gegen jegliche Atommülltransporte. Schließlich gibt es kein sicheres Endlager.“ konstatiert Alexander John von der Klima- Allianz Leipzig.

Aus diesem Grund wird die Installation des Bündnisses auch bis zu den geplanten Transporten in Leipzig stehen bleiben und für die Bevölkerung ein anschauliches Beispiel darstellen, wie Atommüll weltweit gelagert wird.

www.antiatom.wordpress.com

Koordinatoren: Jürgen Kasek, Mike Nagler; Alexander John, Sandra Post

Unterstützer: Ökolöwe, Attac Leipzig, Klima-Allianz Leipzig, B.U.N.D. Leipzig, Naturschutzbund Leipzig, BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN Leipzig, DIE LINKE Leipzig, SPD Leipzig, Jusos Leipzig, Grüne Jugend Leipzig, Linksjugend Leipzig, linxxnet Leipzig

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